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Verbesserte Offense: Nordwestgirls schlagen SG Bramsche

Es war nur eine Frage der Zeit bis der erste Sieg unter dem neuen Coach Helena Schwarz eingefahren wird. Und am Wochenende war es dann soweit: Mitaufsteiger SG Bramsche wurde mit einer klaren Leistungssteigerung insbesondere nach der Halbzeit mit 62:45 geschlagen.

Obwohl das erste Viertel mit 12:19 verloren ging, blieb das Team fokussiert und ließ sich auch durch drei getroffene Dreier der Gäste aus dem Emsland nicht von seiner Spielidee abbringen: Eine starke, aggressive Defense, die den Gegnerinnen von Minute zu Minute immer mehr den Schneid abkaufte, war die Grundlage, um dann in der Offense durch gute Ideen, streckenweise hervorragendes Teamplay und gute Übersicht zu punkten.

Anna Thomschke tat sich hierbei besonders hervor. Sie lenkte das Spiel des Teams mit Ruhe und Übersicht und wurde zudem mit 19 Punkten Topscorerin. 

Apropos Scoring; Alle Spielerinnen trafen! Das ist bemerkenswert!

Das zweite Viertel gewannen die Nordwestgirls mit 12:9. Belinay Özdemir setzte kurz vor Ende ein erstes Ausrufezeichen von Downtown. Trotzdem ging es mit einem kleinen Rückstand (24:29) in die Pause. Danach gehörten die ersten Punkte den Gästen bevor das Heimteam endgültig das Spiel drehte. Lilu Doms, Anna Thomschke, Josephine Paulsen und Helena Stange sorgten für das zwischenzeitliche 39:32 und die Defense hatte gefühlt bei jedem Angriff der Gäste schon früh die Finger entscheidend dazwischen. Ein geordneter Spielaufbau war für die SG Bramsche so nicht mehr möglich. Und auch unter dem eigenen Korb sorgten Marla Witte und Helena Stange für klare Verhältnisse. Und wenn der Coach durchaus mal deutlich vernehmbar mehr Konzentration beim Rebound einforderte, wurde das schnell umgesetzt. Mit 45:36 ging es in den Schlussabschnitt. In diesem trafen Lea Schulenberg, Josephine Paulsen und Sofia Angelis dann noch aus dem Dreipunktland. Und Paula Thüner setzte den Schlusspunkt zum Endstand und unterstrich damit ihre ansteigende Form.

“Es bleibt trotzdem viel zu tun. Wir müssen weiter an unserer Passgenauigkeit und zu vielen Flüchtigkeitsfehlern arbeiten und unsere teilweise sehr guten Entscheidungen konstanter treffen. Aber man sieht von Spiel zu Spiel mehr, dass die Spielidee klarer wird und es ist klasse, dass sich das heute auch mit einem so deutlichen Sieg ausgezahlt hat – an dem alle Spielerinnen maßgeblich beteiligt waren!”, fasste eine durchaus zufriedene Helena Schwarz das Spiel ihres Teams zusammen.

Bilder: Andreas Stange

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