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U16 Mädchen schrammen bei TK Hannover knapp an einer Sensation vorbei

Toma im Schnellangriff

Bei ihrer 53:41 (11:10, 25:21, 41:37) Niederlage sind die OTB U16 Mädchen in der Landesliga High Gruppe knapp an einer Sensation vorbeigeschrammt. Zwar hatten die Hannoveranerinnen zwei Spielerinnen an den Niedersachsenkader abgestellt, dafür aber die 1,95m große Nationalspielerin Nele Prowatznik mit im Aufgebot. Und die sollte in der Crunchtime spielentscheidend werden. Bis dahin sah man aber ein stark aufspielendes OTB Team. Mit der besten Verteidigungsleistung der Saison zwang man dem ungeschlagenen Tabellenführer das eigene Spiel auf und "hätte, hätte Fahrradkette" hätte man einige der vielen knapp vergebenen Großchancen im Korb unterbringen können, wäre man schnell in Führung gegangen. So verlief das Spiel immer nach dem gleichen Muster: der OTB war immer knapp dran, dann wuchs der Hannoveraner Vorsprung wieder ein bisschen und wieder kam der OTB heran. Chancen selbst davonzuziehen gab es in Hülle und Fülle. Immer wieder bewegte man den Ball gut, kam bis zum Korb oder zu guten Wurfchancen von außen, aber irgendwie war der Ring an diesem Tag einfach ein wenig zu klein. Hinten zeigten sich die Reihen geschlossen. Hannover, das bislang 76 Punkte im Schnitt erzielt hatte und damit klar das offensivstärkste Team der Liga ist, hatte seine liebe Mühe eigene Würfe zu bekommen bzw. in die Oldenburger Zone einzudringen. Lange Zeit hatten Deike und Sofia Prowatznik gut unter Kontrolle und weiter draußen im Feld machten ihre Mitspielerinnen dem Tabellenführer das Leben richtig schwer. Aber wehe wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe. Denn Hannover hatte nicht nur eine "überragende" Spielerin im Aufgebot sondern mit der 1,90m großen Ami Mörk gleich deren zwei. Als es in der 32. Minute 41:41 stand, versäumten es die Oldenburgerinnen vorne nachzulegen. Auf der Gegenseite probierte Hannover das Zusammenspiel der beiden großen Spielerinnen aus. Daraus resultierte in den nächsten vier Minuten lediglich ein mageres Pünktchen für Hannover (42:41, 36.). Dann hatten sie aber einen Weg gefunden, im hohen Zusammenspiel den Ball bis vor den Korb zu bringen. Und da waren die Oldenburgerinnen gegen die körperliche Dominanz machtlos. Der 53:41 Endstand zeigt leider nicht annähernd, wie knapp und spannend das Spiel war. Trotz der Niederlage zeigte man sich bei der obligatorischen Fahrt zur "Goldenen Möwe" mit der eigenen Leistung hochzufrieden. Das war mit Abstand das beste Saisonspiel. 

Es spielten: Milla 10, Liska, Melika 5 (1 Dreier), Morlin 8, Ella, Matilda 6, Toma, Deike 4, Sofia 6 (1), Malina 27

Bild: Andreas Stange ©

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