OTB 1. Damen empfängt die Rostock

Es ist so weit: Am Samstag um 14:30 Uhr steigt in der Halle Haarenufer das erste Heimspiel der OTB-Damen in der 1. Regionalliga Nord. Nach dem Aufstieg aus der 2. Regionalliga wartet zum Auftakt mit den Rostock Seawolves direkt ein Gegner, der zeigt, wohin die Reise im norddeutschen Frauenbasketball gehen kann.
Die Rostockerinnen haben in der vergangenen Saison als Aufsteiger auf Anhieb Platz 5 erreicht — und denken längst größer: Unter der Marke "Girls Got Game" spielen mittlerweile 162 Mädchen und Frauen in 13 Teams bei den Seawolves, der Verein hat öffentlich die Vision 1. Damen-Basketball-Bundesliga bis zur Saison 2033/34 ausgerufen. Was mit ambitionierten Zielen möglich ist, haben die Seawolves-Männer vorgemacht: von der 4. Liga 2012 bis in die BBL 2022. Am Samstag kommt also ein selbstbewusster, gut aufgestellter Gegner ans Haarenufer.
Aber auch beim OTB hat sich einiges getan. Der Aufstieg wurde mit einer Kooperation gestemmt, die im Oldenburger Basketball ihresgleichen sucht: OTB und BTB bündeln ihre Kräfte. Sechs Spielerinnen kamen vom BTB in den neuen 15er-Kader, an der Seitenlinie bildet Headcoach Sebastian Brunnert mit Dyon Doekhi ein Trainerduo auf Augenhöhe — Doekhi bringt zwanzig Jahre Profierfahrung aus europäischen Ligen mit. "Wir werden sicherlich ordentlich experimentieren, um schnell auf dem Level der 1. Regionalliga anzukommen", sagt Brunnert.
Sportlich gibt es gleich zwei Gründe zur Vorfreude: Anführerin Tuula Kahl ist nach ihrer einjährigen Weltreise zurück im rot-weißen Trikot, und mit Aiske de Boer kommt eine Spielerin mit Zweitliga-Erfahrung (BBC Osnabrück) und vier Jahren 1. Regionalliga nach Oldenburg. Den letzten Schliff holte sich das Team im Testspiel gegen Landstede Zwolle aus der ersten niederländischen Liga.
Jetzt fehlt nur noch eins: eine volle Halle. Saisonstart am Haarenufer — kommt vorbei und macht die Halle rot-weiß!
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