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Nordwestgirls gehen in Endphase der Vorbereitung zur Bundesligaqualifikation

So langsam steigt die Fieberkurve bei den Nordwestgirls. Zur endgültigen Festlegung des Kaders gab es Ende April ein Tryout, bei dem sich 24 Mädchen aus den fünf Vereinen Oldenburger TB, BTS Neustadt, BG Biba Achim, Lesum Vegesack und 1860 Bremen präsentierten. 17 Spielerinnen haben den Sprung in den (Trainings-)Kader der neu formierten Mannschaft geschafft. 

Kurz nach dem Tryout standen auch schon die ersten Testspiele auf Bundesliga-Qualifikationsniveau an. In der Vorbereitung nahm die Mannschaft von Trainerin Helena Schwarz am Tag der Arbeit an einem Dreierturnier mit den Chemcats Chemnitz und Gastgeber ASC Göttingen teil. Alle drei Teams bereiten sich auf das Qualifikationsturnier Anfang Juni zur Mädchenbundesliga vor – das Turnier war somit eine wertvolle Standortbestimmung. 

Im ersten Spiel gegen Gastgeber ASC Göttingen startete das OTB-Team gut (8:7, 3.), musste dann jedoch einen Lauf hinnehmen und lag zur Viertelpause 8:16 zurück. Auch zu Beginn des zweiten Viertels blieb Göttingen zunächst dominant (21:8, 13.). Doch dann zeigte die Mannschaft große Moral, kämpfte sich mit einem 11:0-Lauf zurück und verkürzte bis zur Halbzeit auf 21:19. Nach der Pause lief das Spiel der Oldenburgerinnen nahezu perfekt: Mit einem überragenden 22:4-Viertel drehten sie die Partie auf 41:25. In der Schlussphase erhielten alle Spielerinnen viel Einsatzzeit, wodurch zwar etwas der Rhythmus verloren ging, der Sieg aber nie ernsthaft in Gefahr geriet. Am Ende stand ein verdienter 48:42-Erfolg. 

Ohne Pause ging es direkt ins zweite Spiel gegen Chemnitz. Auch hier erwischte der OTB einen starken Start und führte nach sieben Minuten mit 14:6. Durch Wechsel kam Chemnitz bis zur Viertelpause auf 14:13 heran. Im weiteren Verlauf machte sich jedoch zunehmend der Kräfteverschleiß bemerkbar. Beim 22:26 zur Halbzeit war man noch in Schlagdistanz, doch in der zweiten Hälfte fehlte etwas die Energie, sodass Chemnitz sich absetzen konnte (Endstand 30:55). 

Trotz der Niederlage zog Trainerin Helena Schwarz ein klares positives Fazit: "Wir haben heute viel gelernt, wichtige Erkenntnisse über unseren Leistungsstand gewonnen und wissen nun noch genauer, woran wir in den kommenden Wochen noch arbeiten müssen. Bis zum Qualifikationsturnier bleibt noch Zeit, um weiter an Details zu feilen. Vor allem aber konnten die Spielerinnen Selbstvertrauen und Zuversicht tanken – mit einem klaren Blick nach vorn und der wachsenden Überzeugung, als Team auf einem sehr guten Weg zu sein." 

Es spielten: 
Ece Aydin 1 Belinay Özdemir 14 (2 Dreier) Paula Thüner 4 Melika Karacan 2 Mia Blumhoff 2 Marla Witte 10 (2) Lilu Doms 15 (1) Helena Stange 11 Anna Thomschke 13 Michelle Nnamani 6 

Bilder: Andreas Stange ©

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